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Wildpflanzen, eine Leidenschaft

Für alle „Sammler“ fängt im Frühling wieder die Zeit der freien Auswahl an. Alles fängt an zu knospen und zu wachsen. Die Pflanzen aktivieren wieder ihre Kräfte und wir können uns mit frischen „Grün“ versorgen.

Meine momentanen Favoriten: Bärlauch, Brennnessel, Giersch, Löwenzahn. Eben die Klassiker für Wildkräutersammler.

Aber nicht mehr lange und auch die Buche bekommt frische, neue Blätter. Ein paar davon werden ihren Weg in meine Küche finden. Den die Buche heißt nicht umsonst Fagus sylvatica. Die Rotbuche ist unser heimischer Baum und ihr Botanischer Name sagt es uns schon: Fagus für Nahrung, Essen, sylvatica für Wald.

Also die Nahrung aus dem Wald. Geeignet für Smoothies, für Salat oder auch in Eierspeisen. Eigentlich lassen sich ein paar Blätter immer „einbauen. Und ein paar Blätter sollten ja auch noch am Baum bleiben.

Und im Sommer gibt es die volle Auswahl. Die Brombeeren sind schon reif. Der Dost, das Johanniskraut und die Goldrute warten nur darauf geerntet zu werden.

Und der Herbst beschenkt uns mit Wildfrüchten wie Schlehen, Hagebutten und Weißdorn. Aber auch mit Wurzeln. Z. B. von Löwenzahn, Nelkenwurz, Beinwell oder Seifenkraut und Rosskastanien fürs Shampoo.

Und der Winter? Auch da finden sich noch Pflanzen die der kalten Jahreszeit trotzen. Zum Beispiel das Gänseblümchen und der kleine Wiesenknopf. Und es ist die richtige Zeit neue Rezepte zu entwickeln. Und zu lesen und zu lernen.

Die wilde Welt ist voll mit Nahrung, Heilkräuter und Pflanzen die uns gut tun.